Zwei ehemalige Spieler von Borussia Mönchengladbach stehen derzeit im Mittelpunkt der Diskussionen rund um die Schweizer Nationalmannschaft. Granit Xhaka und Breel Embolo wurden zuletzt aus dem Schweizer Aufgebot gestrichen, nachdem bekannt geworden war, dass beide im Jahr 2021 gefälschte COVID-Testzertifikate verwendet hatten.
Besonders interessant ist der Fall für Borussia-Fans, weil Embolo zu diesem Zeitpunkt noch beim Bundesligisten unter Vertrag stand. Der Schweizer Stürmer geriet bereits während der Corona-Pandemie wegen Verstößen gegen die damaligen Regeln in die Schlagzeilen.
Damals wurde Embolo bei einer Party während einer geltenden Ausgangsbeschränkung angetroffen. Berichten zufolge soll er anschließend vor der Polizei geflüchtet sein und sich in einer Badewanne versteckt haben. Die Ereignisse sorgten bereits damals für erhebliche Aufmerksamkeit.
Nun sorgt die Angelegenheit erneut für Diskussionen, nachdem die Nutzung der gefälschten Testzertifikate öffentlich bekannt wurde. Sowohl Xhaka als auch Embolo haben die gegen sie verhängten Konsequenzen akzeptiert und sich öffentlich für ihr Verhalten entschuldigt.
Beide Spieler räumten ein, dass die damaligen Entscheidungen ein Fehler gewesen seien. Damit übernahmen sie Verantwortung für ihre Handlungen und stellten sich den daraus resultierenden Konsequenzen.
Für die Schweizer Nationalmannschaft bedeutet die Situation zunächst, auf zwei erfahrene Spieler verzichten zu müssen. Xhaka und Embolo gehören seit Jahren zum Kreis der wichtigen Schweizer Nationalspieler und haben zahlreiche internationale Partien bestritten.
Wie es für beide auf Nationalmannschaftsebene weitergeht, bleibt abzuwarten. Aktuell stehen sie jedoch nicht im Schweizer Aufgebot.
Für Borussia Mönchengladbach ist die Geschichte vor allem deshalb interessant, weil Embolos damalige Zeit am Niederrhein erneut in den Fokus gerückt ist. Der ehemalige Gladbach-Stürmer und Xhaka müssen nun mit den Folgen ihrer früheren Entscheidungen umgehen.